Mittwoch, 2. August 2017

Grenzgang

2. August ■ Rastplatz - Karigasniemi (88 km)

Strecke: 
Straße 92, anfangs hügelig, die 2. Hälfte fast nur bergab entlang des Jiesjokka

Wetter: 
8°C + Niesel am Morgen bis 20°C + leichte Bewölkung wie Sonne am Nachmittag 

Jiesjokka
Unser Zelt war heute früh mückenverseucht, so schlimm war's noch nie. Die Biester nerven, stechen oder landen im Kaffee. Selbst schuld.

Karasjocki
Die Fahrt startete wie sie gestern endete; durch die unendliche Wildnis, einfach beeindruckend und herrlich für das Gemüt. Es war nebelig, nieselig und kalt. Aber wir empfanden es nicht als störend, aber ja, es könnte besser sein.

-Karasjocki-
mit Strand wie an der Ostsee
Bei Jergul (etwa die Hälfte der Strecke) kam eine 8%ige, 3km lange Abfahrt in das Tal des Jiesjokka, es wurde wärmer und die Bäume kamen wieder.

"Klammeraffe"
Zurück nach Finnland
Hier trafen wir auf einen zähen Radler, vielleicht um die 65, aus Bayern, der seit Ende Mai bereits 6000 km und 66.000 Höhenmeter in Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland absolviert hat. Er kam gerade vom Nordkap zurück.

Es folgten viele gemütliche Flußkilometer entlang des Jiesjokka, später des Karasjokka,  durch das schöne Städtchen  Karasjok, bis wir bei Karigasniemi wieder die finnische Grenze erreichten.

Hier haben wir eine geräumige Hütte auf einem Zeltplatz am Inarijoki gemietet. Den haben wir uns ausgesucht, weil es eine Waschküche gibt. Es wird höchste Zeit damit☺.