Freitag, 11. August 2017

Dick und zähflüssig

11. August ▪ St. Petersburg - Муховици/ Mukhovitsy (77 km)

In der Nähe des Europa-
Radweges R1
-Isaak-Kathedrale-
Strecke: 
Fernradweg R1 (der hier nur in der Theorie existiert); vielbefahrene Straßen
Die meisten russischen Autofahrer verhalten sich höflich und rücksichtsvoll.
flach

Wetter: 
22°C; bewölkt bis sonnig; trocken

Wir fuhren zum offiziellen Start des R1 an die Isaakskathedrale. Danach schlängelten wir uns aus der Innenstadt heraus. Es folgte eine, gefühlt endlose 25 km lange lärmige und nervige Strecke nach Peterhof, die wir uns das nächste Mal sparen würden. Wir werden sicher noch einmal hierher kommen, um uns die Residenz, von Peter I., an der wir direkt vorbeifuhren, intensiver anzuschauen. 

Peterhof
Aber dann außerhalb der Saison und ohne bepackte Räder.

Auch anschließend wurde es nicht viel besser, ein Auto nach dem anderen. Es ist eine der wenigen Straßen die südwärts führen.

Tschüss
Beim ersten Versuch, eine Mittagsrast einzulegen, wurden wir von einem Soldaten sehr höflich gebeten, weiterzufahren, da wir uns in der Nähe eines Militärgeländes befanden.

Erst auf den letzten Kilometern, als die meisten Autos auf querende Fernstraßen abbogen, wurde es ruhiger. XXX.

Sonne pur 🌞☉🌞
Wir übernachten heute in einer Privatunterkunft auf dem Land. Diese liegt in einer umzäunten Neubausiedlung. Das dadurch erzeugte Sicherheitsgefühl scheint hier sehr wichtig zu sein. Auch in St. Petersburg ist uns aufgefallen, dass häufig die Innenhöfe der Wohnviertel am Abend verschlossen werden. Auch befinden sich generell keine Namensschilder am Hauseingang. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause luden uns unsere Gastgeber, Elena und Sascha, zum Kaffee und Abendbrot ein. Es wurde ein langer und unterhaltsamer Abend.