Mittwoch, 16. August 2017

Aufhören, wenn es am schönsten ist

16. August ▪ Rakvere - Pudisoo (89 km)

Start am Art-Hotell in Rakvere
Strecke: 
Europaradweg 11, der hier sehr gut ausgebaut ist; wenig Verkehr
flach

Wetter: 
wolkig; Seitenwind, selten Rückenwind (SW)

Wie in MeckPom
Heute ist unser vorletzter Radeltag. Gern hätten wir uns hier noch länger Zeit genommen. 

Altes Herrenhaus
Estland bot heute wieder alles auf, um uns den Abschied nicht leicht zu machen: erstklassige Radwege, faszinierende Landschaft, ideales Wetter und schlussendlich eine gemütliche, großzügige Bleibe. Wir werden mit Sicherheit wieder in dieses schöne und uns bisher kaum bekannte Land zurückkehren.
Storch auf Kuhweide

Der Eurovelo 11 führt vom Nordkap bis nach Griechenland und wird auch als die "Bestie des Ostens" bezeichnet. Außer in Estland existiert er leider vorwiegend auf dem Papier. Uns zeigte sich die Bestie zum Glück von der kuscheligen Seite.

Durch das Naturschutzgebiet
Zuerst fuhren wir an flachen Feldern vorbei, aufgelockert durch kleinere Wälder, vergleichbar mit MeckPom, bis zur Ostseeküste.

Unsere Unterkunft, früher
Sommerhaus eines Deutschbalten
Dort führte uns der Weg parallel zur Küste meist durch Wälder und das große Lameehna-Naturschutzgebiet, welches im Sommer nicht betreten werden darf. Fast wie Urwald.

Eigentlich wollten wir zu einem Campingplatz am nördlichsten Zipfel des Landes. Zur Mittagspause prüften wir die Fährverbindungen und entschieden uns, lieber eine Unterkunft etwas näher an Tallinn zu suchen.

Die ist heute in ein großes Gästehaus mit einem noch größeren Grundstück. Da wir die einzigen Gäste sind, haben wir alles ganz für uns allein.