6. August ■ Helsinki - Imatra (Zug) - Светогорск / Svetogorsk (28 km)
![]() |
Ausgetrocknete Imatra-Wasserfälle
- der Fluss fließt durch ein Kraftwerk
|
Intercity bis Imatra,
danach mäßig befahrene Straße
Profil:
flach
Wetter:
15°C, trocken und grau, selten Sonne
6 Uhr 30 kamen wir nach einer kurzen, aber bequemen Nacht in Helsinki an.
Noch hatten die Frühstückscafés geschlossen. So war genügend Zeit unsere weiteren Wünsche mit den verbindungstechnischen Möglichkeiten abzustimmen. Wir überlegten, ob wir ohne eigene Muskelkraft Richtung Petersburg fahren.
Dafür gibt es diese Möglichkeiten:
Fähre - fährt selten, teuer
Zug - 3x täglich, auch teuer
Bus - für uns die beste Option
Oder auch einen Teil der Strecke radeln?
![]() |
| В России |
Über die Grenze radeln; das klingt gut. Deshalb kam Andi darauf, mit dem Intercity 250 km nach Imatra zu fahren. Diese Stadt liegt nordöstlich, direkt an der russischen Grenze.
Also beeilten wir uns mit dem recht spartanischen Frühstück und waren gegen 10 Uhr am Bahnhof zurück; 3 Stunden später schon in Imatra. Mit der finnischen Bahn fährt es sich phantastisch.
Also beeilten wir uns mit dem recht spartanischen Frühstück und waren gegen 10 Uhr am Bahnhof zurück; 3 Stunden später schon in Imatra. Mit der finnischen Bahn fährt es sich phantastisch.
| Светогорск |
| Reichlich Auswahl |
| Kulturhaus in Svetogorsk |
| Kriegsdenkmal |
| Versteckt & verwildert |
-Paper International-
10? m hoch -
Holzspäne
|
Bei einer kleinen Stadtrundfahrt bekamen wir erste Eindrücke: Die Läden haben hier rund um die Uhr geöffnet. Das Angebot ist "westlich". Es gibt viele uns bekannte Marken neben den einheimischen Produkten. Die Preise sind nach unserem Maßstab mehr als günstig.
Die Stadt selbst ist grau und trist, die Wohnhäuser heruntergekommen. Hier existiert ein Geruch, der an eine große Kantine erinnert und gerade Weißkohlsuppe gekocht wird; etwas unangenehm. Ein großes amerikanisches Papierwerk (Paper International) dampft vor sich hin und ist wohl größter Arbeitgeber hier.

