13. August ■ Kingisepp - Narva (30 km)
Strecke:
Schleichweg asphaltiert bzw. gut befahrbarer Schotter-Sandweg; z.T. zweispurig; 5 km Europastraße
eben
| Kirche von Kingisepp |
Wetter:
bis 10 Uhr Regen; sonst heiter bis wolkig; 23°C
| Hindernisparcour |
| Überflutete Straße |
Da wir nicht die Hauptstraße (E20) fahren wollten, wählten wir eine parallel verlaufende Straße. Diese war anfangs an 2 Stellen durch Erdwälle gesperrt, aber sonst gut befahrbar. Ein toller "Radweg"; wir ganz allein auf einer zweispurigen, aber der Natur wieder überlassenen, Asphalt/Schotterstraße.
Der erste Platten (Hinterreifen Andi) ließ sich so recht gut verschmerzen. Es kostete zwar eine halbe Stunde, aber Zeit hatten wir heute ja genug.
| Blick von Estland nach Russland auf die Festung Iwangorod |
Kurz vor dem Grenzübergang kehrten wir, glücklicherweise ohne Umwege, auf die Hauptstraße zurück. Kurz zuvor kam es nämlich zur Begegnung mit 2 russischen Grenzschützern. Es folgte eine intensive (Pass)Kontrolle und Befragung, da,wie wir nun wissen, für Ausländer die Grenzzone gesperrt ist. Wir waren dort etwa 5 km von der eigentlichen Grenze entfernt. Nach dem Gespräch der Patrouille mit dem Vorgesetzten durften wir die etwa 1 km lange Querverbindung nutzen, um zur Hauptstraße zurück zu gelangen. Wir befürchteten schon die Umkehr.
Alles weitere verlief unproblematisch; für unsere zwischenzeitlich gesammelten Registrierungen interessierte sich niemand wirklich. Wir reihten uns in die seitlich an den Autos vorbei führende Fußgängerschlange ein. Es ging ziemlich zügig voran.
| Hermannsfestung in Narva |
Iwangorod (Russland) und Narva (Estland) bilden ein historisch sehenswertes Stadtpärchen mit 2 Festungen und ausgebauter Uferpromenade, die zum Bummeln einlud.