6. Juli ■ Helsinki - Myrskylä (S 98/A 105 km)
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| Der Hafen ist nah |
Die Fähre legte pünktlich um 9 Uhr an. Als erstes besuchten wir unsere vertraute Entenfamilie an der Hafeneinfahrt. Ob das die Enten sind, von denen wir uns 2014 verabschiedeten?
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| Gleich geht's los (noch auf der Fähre) |
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| "Unsere" Enten |
Auf dem Rückweg von da kamen wir noch an alten und zugewachsenen Gräben sowie einer Höhle, mitten in einem Wäldchen, aus der Zeit des 1. Weltkrieges stammend, vorbei. Es muss hier ein ganzes Labyrinth davon geben. Vielleicht sehen wir uns das auf dem Rückweg noch genauer an. Jedenfalls wurde das beschrieben als Sandi wieder auf Cachesuche war. Ohne hätten wir von alldem nichts gewusst.
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| Mach's gut, Helsinki |
Der weitere Weg führte uns Richtung Osten nach Söderkulla, dann "bogen" wir gen Norden ab. Die Straßen hier im Süden sind noch verhältnismäßig reichlich befahren.
Vom hiesigen Wetter wurden wir etwas durchwachsen empfangen. Es ist frühlingshaft warm, 15°C, Sonne, mal mehr oder weniger Wolken und ein paar Regenspritzer wechselten sich ab. Für's Radfahren ganz angenehm, am Abend etwas untertemperiert ;-).
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| Unterwegs |
Der erste Tag war ein verheißungsvoller Einstieg; die Stimmung ist ausgezeichnet und die wellig-hügelige Landschaft finden wir herrlich beruhigend. Toll sind die zur Zeit kräftig blühenden Wildblumenstraßenränder: z.B. reichlich Lupine, kräftige Kamille, großer dunkelroter Klee, Kornblumen, Wiesenschaumkraut, Butterblumen, "Pinsel"Blumen .... dazu noch unzählige Gräser, die sanft im Wind schaukelten.
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| Die Matten sind schon ausgerollt |
Wir durchfahren gerade den Teil Finnlands, wo die Straßen und Plätze zweisprachig, finnisch und schwedisch, ausgeschildert ist, z.B. Karhujärvi und Björnsjö (Bärensee). Das kommt uns sehr entgegen, weil das gelesene Schwedisch einigermaßen zu verstehen ist.
Unser 1. Übernachtungsplätzchen fanden wir heute an einer überdachten Picknickstelle am See. Zuerst wollten wir nur unsere Schlafsäcke ausrollen und eine gewisse Faulheit siegte nach dem langen Tag. Doch es pfiff ein ziemlich kalter Wind und es war ungemütlich. Die Füße wurden nur allmählich warm. So trieb uns der Gedanke an ein schlaflose Nacht dazu, doch noch für Gemütlichkeit zu sorgen.





