Samstag, 22. Juli 2017

Lappland 😃😃

22. Juli ▪Pudasjärvi - Petäjäjärvi nahe Ranua (87 km)

Profil: flach 

Iijoki
Strecke:
bis Pudasjärvi: 10 km; ruhige asphaltierte Nebenstraße 
Ab Pudasjärvi: 20 km; asphaltierte Straße Nr. 855, verkehrsarm
20 km gewalzte Schotterstraße; noch ruhiger
10 km Hauptstraße Nr. 78; klingt nach viel Verkehr, hält sich aber in Grenzen und kann ausgeblendet werden
20 km gut befahrbare Schotterpiste bis zu einem versteckten Parkplatz an einem Flüsschen

Wetter: 
15°C ; bewölkt; trocken; leichter Gegenwind aus N-NO
Kirche Pudasjärvi

Umschwärmt von unzähligen Mücken frühstückten wir mit Schutzbekleidung und eingenebelt von Mückenspray. So gefräßig haben wir die Biester noch nie erlebt. 

Im Supermarkt von Pudasjärvi deckten wir uns gründlich mit Wasser und Kulinarischem ein, da auch für heute wieder Wildcamping geplant war. Das hat circa eine nervige Stunde gedauert, bis alles gekauft und verstaut war. Auf dem Parkplatz schwatzte Andi noch mit 2 deutschen Wohnmobilistenpaaren aus Wuppertal bzw. Erbach/Odenwald. Das waren die ersten Deutschen seit Tourbeginn. 

Valtion Metsää - Staatswald
Bei Sandi war der Akku anschließend immer noch nicht geladen, so dass wir auf den weiteren Kilometern zunächst recht geruhsam an den Wäldern, Feldern, Wiesen und Sümpfen vorbei zuckelten.

Die Straßen waren wieder 1a - flach und fast frei von Autos. Also wirklich ideal.

Ein paar Caches führten zu Zwischenstops, die Sandi heute ganz besonders recht waren. Bspw. an einem halb zusammengefallenem Haus im Nirwana. Die zumeist aus Holz bestehenden Häuser weisen natürlich eine sehr gute Ökobilanz auf und stören in diesem Zustand nicht wirklich.
Als Ziel haben wir uns einen nicht einsehbaren Parkplatz am Ufer eines kleinen Sees gewählt.

Nach geraumer Zeit, wir hatten gerade unsere Waschung beendet, gesellte sich eine Frau um die 60/65 dazu, die zum Angeln kam. Wir begrüßten uns freundlich und waren uns auch sympatisch.

Es wurde jedoch sehr schnell deutlich, dass wir nicht intensiver miteinander ins Gespräch kommen werden. Sie verstand weder Deutsch noch Englisch. Und unser Finnisch... na ja ;). Nach einigem Austausch mit Händen und Füßen bot Andi ihr Pflaumen an von denen sie, dankend und bescheiden, nur eine nahm. Am nächsten Morgen als sie sich verabschiedete revanchierte sie sich mit 2 Stück selbst gebackenen Kuchen.