15. Juli ■ Tahkovuori - Lastukoski - Pisa - Tahkovuori (49 km Rad, 10 km zu Fuß)
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| Stromschnellen - wo??? |
Auf asphaltierten Wegen erreichten wir Lastukoski. Meist waren es Radwege entlang wenig befahrener Straßen. Es ist deutlich spürbar, dass wir uns hier in einer Touristenregion befinden und einiges Geld in die Infrastruktur investiert wurde. Entsprechend hoch ist auch die Anzahl touristischer Anlagen, seien es Ferienhäuser (Mökkit), Hotels oder auch Edel-Golfplätze.
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Ein Grenzstein der schwedisch-russischen Grenze
aus dem 15. Jahrhundert. Finnland gab es damals noch nicht. |
In Lastukoski sind die Stromschnellen zwischen den beiden Seen Syväri und Vuotjärvi. Na ja, Andi hatte in seiner Vorstellung ein Gewaltigeres als dieses 20 cm!! hohe Wehr. Am Lastukoski befindet sich auch ein toller Liegeplatz für Bootsfahrer mit sogar einer Hütte, an der schon gehacktes Holz für das Feuer vorrätig ist. Solche liebevoll gepflegten Plätze sind häufiger zu sehen.
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| Der "finnische Kungsleden" |
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| Kirche in Nilsiä |
Ein Stück weiter stießen wir auf einen Wanderparkplatz des Pisa-Naturschutzgebietes. Hier gibt es einen Höhenrücken mit Aussichtsturm, der durch einen wunderschönen Rundweg (8,5 km) erschlossen ist. Trotzdem wirkte der Wald sehr ursprünglich und urwaldähnlich auf uns.
Die vielen Heidelbeersträucher tragen in diesem Jahr keine Beeren. Scheinbar gab es hier zur Blütezeit auch noch Fröste. Jedenfalls wurde uns von Einheimischen erzählt, dass es in diesem Jahr einen ausgesprochen langen Winter und bisher kühlen Sommer gab. Das können wir bestätigen nachdem wir wohl 2013 und 2014 das Gegenteil erlebten.
Über die Kleinstadt Nilsiä, die wieder eine sehenswerte Kirche hat, fuhren wir zurück nach Tahkavuori. Vuori heißt übrigens "Berg".