4. Juli ■ Chemnitz - Travemünde (10 km per Rad)
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| Das Abenteuer beginnt |
Gestern Abend trafen wir noch unsere Freunde zum Abschied und schliefen heute aus, bevor wir viertel nach 12 von zu Hause starteten.
Mit dem Zug fuhren wir zunächst wie immer von Chemnitz nach Dresden, um von dort weiter mit dem aus Prag kommenden Zug nach Norden zu gelangen. Die Abfahrtzeit hatte sich für nur 2 Tage um 30 Minuten verschoben, sodass wir schon etwas besorgt waren, ob die Umsteigezeit wohl reichen würde. Hat sie - und auch ein Fahrradwaggon war diesmal vorhanden :).
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| Alle raus ... |
Wir dachten, nun wird schon alles weitere klappen ...doch in Herzberg, in der Nähe von Berlin, stoppte die Fahrt abrupt ...wir standen eine Weile und dachten uns nix weiter dabei.
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| ... in Herzberg |
Schließlich wurden wir und alle anderen Passagiere zum Verlassen des Zuges aufgefordert und in einem größeren Abstand zu warten. Aber auf was? Das fragten wir uns. Nach und nach wurde das Polizeiaufgebot, kugelsicher und mit Pistolen bewaffnet, aufgestockt; auch ein Krankenwagen kam dazu. Das Ganze verlief trotzdem recht ruhig und ohne größere Panik. Es glich eher einem gespanntes Verfolgen eines Krimis.
Laut einer späteren Aussage der Zugbegleiterin hatte jemand mit einer Pistole Personal und 2 Reisende bedroht. Er wurde im Zug isoliert und in Gewahrsam genommen. Alles in allem verzögerte sich unsere Weiterfahrt um ca. 2 Stunden.
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| 23 Uhr in Travemünde |
Zeitnah gab es schon die ersten Berichte im Netz und wir erfuhren, dass es sich bei dem Störenfried um einen betrunkenen Dresdner handelte. Er hatte zum Glück nur eine Plastikwaffe.
Dadurch fiel zwar unser Abendbrot aus, aber wir konnten pünktlich auf der ziemlich ausgebuchten Fähre einchecken.
Neben den vielen Autotouristen gibt es auch noch ein paar Radfahrer wie wir und eine größere Gruppe mit schicken, leistungsstarken Motorrädern aus Imatra/FIN.



